Verhaltenstraining für „Problemhunde“

Unerwünschtes Verhalten bei unseren Hunden resultiert in der Regel aus schlechten Erfahrungen, traumatischen Erlebnissen im Welpenalter, schlechter oder gar fehlender Sozialisierung,  fehlender Habituierung an Umweltbedingungen wie Lärm, Strassenverkehr etc., fehlendem Kontakt mit Menschen während des Aufwachsen, Isolation uvm.  Diese Faktoren führen bei unseren  Vierbeinern zu massiver Stressentwicklung die  langfristig zu enormer gesundheitlicher Belastung führen kann. Allergien, Juckreiz, Stereotypien, Aggression, Selbstzerstörung, Unsauberkeit, Kotfressen, nicht zur Ruhe kommen können, Unkontrollierbarkeit draussen, dies alles können Folgeerscheinungen von Dauerstress und Angst sein.

Dagegen kann man etwas tun und unsere Lieblinge dabei unterstützen negative Stressreaktionen abzubauen und Lebensqualität zu gewinnen.

Mit Project Canis biete ich Verhaltenstraining für Problemhunde als Einzeltraining an um ganz individuell mit Ihnen und Ihrem Vierbeiner trainieren zu können. Mit über 30 Jahren Erfahrung und entsprechender Kompetenz unterstütze ich Sie und Ihren Vierbeiner.

Nach einem Erstberatungsgespräch, bei dem wir die Problematik erörtern erstelle ich für Sie einen Trainingsplan und kann Ihnen bereits erste Trainingsaufgaben erläutern, gegebenenfalls trainieren Sie dann auch noch unter meiner Anleitung gemeinsam mit ihrem Hund gezielt am Problem.

Ihr Hund lernt nach und nach sicher zu werden und seine Ängste abzubauen, Sie als sein Mensch lernen dabei ihm Sicherheit zu geben und ihn richtig zu führen/anzuleiten, denn nur wenn Sie selbst in Stresssituationen Souveränität zeigen können, kann Ihr Vierbeiner lernen Ihnen voll und ganz zu vertrauen.

Während des Verhaltens Trainings wird ebenso großer Wert darauf gelegt die Beziehung und Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner zu stärken und zu festigen um aus Ihnen und Ihrem pelzigen Freund ein richtig gutes Team zu machen.

Gegebenenfalls werden beim Verhaltenstraining auch zwei- und vierbeinige Co-Trainer hinzugezogen um Alltagssituationen in “Echtzeit” trainieren zu können.

Das Training findet  in der Regel in der gewohnten Umgebung statt, denn dort soll Ihr Hund lernen es umzusetzen.

Über die Kosten für Verhaltenstraining für Problemhunde informieren wir Sie gerne persönlich!

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Häufige Verhaltensproblematiken sind:

  • Aggressivität gegen Hunde und/oder Menschen
  • Leinenaggression
  • Unführbarkeit des Hundes aufgrund extremer Nervosität
  • extremes Zerren an der Leine, Beissen in die Leine (oft Nebenwirkung von Stress)
  • Geräuschempfindlichkeit, Alltagsgeräusche
  • Jagdverhalten
  • Zerstörungswut
  • Extremer Stress beim alleine bleiben
  • exzessives Bellen, Jaulen
  • massives Anspringen von Menschen
  • Unsauberkeit
  • Trennungsangst
  • Hyperaktivität, mangelnde Impulskontrolle
  • negativer Stress in verschiedenen Situationen

Kontakt: Mag. Michaela Marschall
Mobil: 0664/917 0880
Mail: office@project-canis.at

GLOSSAR

Kognition

Kognition bedeutet Erkenntnisvermögen. Sie bezeichnet mentale Prozesse eines Individuums wie Gedanken, Meinungen, Wünsche und Absichten, aber auch infor- mationsverarbeitende Vorgänge wie Problemlösen und Sprache. Diese Vor- gänge befähigen ein Individuum etwa dazu, sein Verhalten flexibel anzupassen und aus der Auseinandersetzung mit der Umwelt zu lernen.

Ontogenese

Der Begriff beschreibt die Entwicklung des Individuums und seine Eigenschaften im biologischen und psychologischen Sinn. Er beschränkt sich jedoch nur auf die Entwicklung des einzelnen Individuums im Unterschied zur Phylogenese, die die Entstehung und Entwicklung einer Art bezeichnet.

Stereotypien

Unter Zwangsstörungen versteht man Handlungen oder Bewegungen, die der Situation nicht angepasst sind und ständig wiederholt werden. Bei Hunden zählen Schwanzjagen, Pfotenlecken, Flanken- oder Deckensaugen und im Kreis laufen zu den häufigsten Zwangsstörungen. Einige Tiere belecken auch zwanghaft Böden oder Möbel oder bellen ausdauernd und monoton.

Eine Sonderform der Zwangsstörung stellt das Halluzinieren von Fliegen oder Mäusen und die Jagd nach diesen Trugbildern dar. Grundsätzlich kann jede Verhaltensweise zwanghaft sein, wenn sie aus ihrem normalen Zusammenhang gerissen gezeigt und immer wieder ausgeführt wird.

Sowohl Menschen als auch Hunde, die an einer Zwangsstörung leiden, weisen Veränderungen im Belohnungssystem des Gehirns auf. Vergleichbare Veränderungen findet man auch bei Suchtkranken. Ob diese Veränderungen im Belohnungssystem Ursache oder Folge der Zwangsstörung sind, weiss man allerdings nicht.